Maler Franz Ferch

Geboren am 04. September 1900 in Rudolfsgnad,
Gestorben am 20. November 1981 in Freiburg i. Br.
Eltern: Rudolf Ferch und Adelheid Maria-Theresia Hartner

  • 1907 zieht die Familie des Notärs Rudolf Ferch nach Perjamosch um, wo dessen Kinder die Grundschule besuchen.
  • 1914 kommt Franz Ferch auf die Kadettenschule in Traiskirchen bei Wien, im Sommer
  • 1918 gelangt er als Fähnrich an der italienischen Front zum Einsatz.
  • 1919 Heimkehr nach Perjamosch und Tischlerlehre bei der Firma Bauer
  • 1922-23 studiert Franz Ferch an der Kunstgewerbeschule in Dresden
  • 1925-26 an der Münchener Akademie der Bildenden Künste. Nach Anfangsjahren als freier Künstler in Temeswar - 1930 erzielt er auf der Banater Kunstausstellung den ersten Preis - verbringt er die Jahre 1931-34 in Perjamosch.

Es folgt ein Aufenthalt als Gast der Deutschen Akademie in Rom.

  • 1935-36 malt Franz Ferch in Semlak seine großen Bauernbilder, mit denen er 1938 auf der Ausstellung deutscher Künstler in Rumänien Aufsehen erregt.
  • 1939 wird er mit dem Prinz-Eugen-Preis der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Stiftung der Wiener Universität ausgezeichnet
  • 1939-43 Kriegsdienst im rumänischen Heer
  • 1944-45 Flucht nach Österreich.


Nach Kriegsende Rückkehr nach Perjamosch.
Es entstehen Trachtenbilder, Landschaftsbilder und historische Gemälde. Die Banater Landschaft hat er oft gemalt.

  • 1948 wird sein Bild "Wiederaufbau" mit einem Preis des Staatskomitees für Kultur und Kunst prämiiert.
  • 1950 erhält der Meister einen Lehrauftrag am Temeswarer Lyzeum für bildende Kunst. Umzug der Familie nach Temeswar.
  • 1959-69 ist Franz Ferch Vorsitzender der Temeswarer Filiale des rumänischen Künstlerverbandes. Für seine künstlerische Arbeit wird er wiederholt ausgezeichnet.
  • 1979 siedelt er mit seiner Familie nach Deutschland aus und wird in Freiburg-Landwasser ansässig.
  • 1981 hat er eine Ausstellung im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen, wo ihm die Ehrengabe des Donauschwäbischen Kulturpreises überreicht wird.
  • Wenige Monate später, am 20. November 1981, stirbt er und wird auf dem Freiburger Hauptfriedhof beigesetzt.