Die gute Seele des Hauses der Donauschwaben erhält hohe Auszeichnung des Landes Baden Württemberg

Unsere sehr bescheidene Henriette Mojem - Geschäftsführerin im Haus der Donauschwaben erhält – aus meiner Sicht endlich und wohl verdient – eine hohe Würdigung für Ihre tägliche Arbeit.

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und [hier] geht es zur Kurzvita der Geehrten 

und [hier] noch ein Beitrag aus der Böblinger Kreiszeitung


Der Ackermann aus Rudolfsdorf

im Sommer 2015 ist das Drama "Der Ackermann aus Rudolfsdorf" von Dr. Peter Wassertheurer im GSG-Verlag bei Herrn Gleich (Donauschwabenzeitung) erschienen. Das Drama schildert das tragische Schicksal der Donauschwaben 1944/45, wobei der Name Rudolfsdorf ganz bewusst an Rudolfsgnad erinnern soll.

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Entschädigung für alle ehemalingen Lagerinsassen

folgenden Text habe ich den Seiten der Donauschwäbischen Kulturstiftung in München [www.kulturstiftung.donauschwaben.net] entnommen. Dieser Text ist dort unter "Aktuelles aus Serbien" eingestellt.

Entschädigung für alle ehemaligen Lagerinsassen

In den "Mitteilungen der Landsmannschaft der Donauschwaben in Oberösterreich" wird in der aktuellen Ausgabe (Mai bis August 2014) auf Seite 3 darauf hingewiesen, dass der serbische Gesetzgeber mit dem Rehabilitationsgesetz die Möglichkeit geschaffen hat, dass alle ehemaligen Lagerinsassen beziehungsweise deren Nachkommen eine Entschädigung vom serbischen Staat verlangen können. [www.donauschwaben-ooe.at/index.php?id=409

]Das betrifft all jene Personen, die zum Beispiel in einem Lager interniert waren, dort zu Tode kamen oder ohne Gerichtsentscheidung hingerichtet wurden. Diese Möglichkeit der Entschädigung steht jeder Person zu, also auch Personen, die damals erst Kinder waren. Auch deren Nachkommen haben die Möglichkeit, für bereits verstorbene Vorfahren diese Art der Entschädigung geltend zu machen. Wörtlich heißt es in dem von Landesobmann Anton Ellmer und Vize-Obmann Paul Mahr unterzeichneten Beitrag: "Die Höhe der Entschädigung ist zwar noch schwer abschätzbar, kann aber in einem Bereich von 30 bis 50 Euro pro Lagertag eingestuft werden. Der Schadenersatzbetrag für eine verstorbene Person kann in etwa 5000 Euro betragen."

Ferner ist zu lesen: "Im Rahmen der Geltendmachung wird die betreffende Person rehabilitiert, daher von jeder zu unrecht ausgesprochenen Pauschalverurteilung freigesprochen. Nach der Rehabilitierung kann die Entschädigung bei einer dafür eingerichteten Kommission geltend gemacht werden. Gegen Entscheidungen dieser Kommission können die ordentlichen Gerichte angerufen werden." In Jugoslawien waren zwischen 1944 und 1948 sämtliche heimatverbliebene Donauschwaben - ausgenommen waren lediglich aktive Partisanenkämpfer und Deutsche, die in Mischehen lebten - in kommunistischen Lagern interniert - vorwiegend Greise, Frauen und Kinder, waren doch die Männer im wehrfähigen Alter beim Militär. Von diesen 170 000 Personen starben 51 000, darunter bis 1946 rund 6000 Kinder. Daher sind von dieser Entschädigungsmöglichkeit praktisch alle damals heimatverbliebenen Donauschwaben betroffen, alle noch lebende Betroffene und die Nachkommen beziehungsweise erbberechtigten Verwandten der bereits Verstorbenen können diese Art der Entschädigung geltend machen.

Weitere Informationen zum Entschädigungskomplex:Landsmannschaft in Oberösterreich: [www.donauschwaben-ooe.at ]Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft: [www.donauschwaben.at ]Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ): www.vloe.at Rechtsanwalt Ralf Brditschka: [r.brditschka‎@‎hasch.eu ]


Zitat von Mosa Pijade auf dem antifaschistischen Kongress 1942 in Bihac

Mosa Pijade war ein jugoslawischer Kommunist und enger Vertrauter von Josip Broz Tito. Er war jüdischer Abstammung, obwohl er sich selbst als Serbe verstand. Während des Zweiten Weltkrieges gehörte er zum engsten Beraterstab der Partisanen um Marschall Tito und war Mitglied des Zentralkomites und des Politbüros der KPJ.

Ein enthüllendes Dokument aus dem Archiv des Militärhistorischen Instituts in Belgrad.

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Neuigkeiten aus dem heutigen Rudolfsgnad

Zwischen dem 27.04 und 03.05.2013 unternahm ich eine Reise ins Banat. Hier ein paar Neuigkeiten aus Rudolfsgnad:

Friedhof

Der Zustand auf dem katholischen Teil des Friedhofs ist verheerend !

 

Im Jahre 2009 und 2010 war es noch möglich zu einigen weiter innen liegenden Grabstätten zu gelangen. Jetzt sind nur noch ein(zelne) Gräbstätten am Wegrand zugänglich und allem Anschein nach erhalten nur auserwählte Besucher das Recht auf einen Besuch "Ihrer" familiären Grabstätten

 

Ortsschild

Das mit Graffiti besprühte Ortschild wurde gegen ein neues Schild ausgetauscht.

Brunnen

Der im Jahre 2010 begonnene Brunnen zwischen Gemeindehaus und Kirchgarten ist fertiggestellt:


Videofilme auf YouTube

Auf YOUTUBE kann eine ca. 2 stündige Reportage über die Donauschwaben insgesamt 12 einzelne Filme a´ca. 15 Min anschauen.

Die Filmsprache ist serbisch, es gibt allerdings auch deutsche Kommentare mit serbischen Untertiteln

[http://www.youtube.com/watch?v=YoE7RI-ZvOM]